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Gemeinderats Sitzungstermine 2021:

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Impressionen der Sommerferienbetreuung 2021


Endlich Ferien – und endlich Sonne ! Unter diesem Motto lässt sich die zweite Woche der Ferienbetreuung für die Grundschulkinder aus Anger und Piding zusammenfassen, die Miteinand‘ für Anger auch heuer wieder angeboten hatte. 

 

Schließlich hatte Petrus ein Einsehen und ließ der ersten, wettertechnisch eher mäßigen Woche einige Tage Sommer pur folgen, in die die 50 Kinder mit ihrem Betreuerteam zu einem Ausflug in den Erlebnispark in Ruhpolding starteten. Und dort vergingen die vier Stunden Aufenthalt wie im Fluge. Alle möglichen, meist gruseligen Märchengestalten, die Bockerlbahn, eine Riesenröhre als Rutsche, furchterregende Drachen, eine Wasserrutsche und eine rasante Achterbahn zogen die Kinder in Ihren Bann und machten es dem Betreuerteam nicht gerade leicht, die in Kleingruppen aufgeteilten Kinder beisammen zu halten. Aber auch das obligate Eis zwischendurch durfte nicht fehlen und brachte etwas Abkühlung, ehe der Kiosk mit all‘ seinen Leckereien gestürmt wurde. Schließlich fanden sich überraschend schnell alle fünfzig Kinder wieder zur Abfahrt ein, wobei nicht wenige die Heimfahrt regelrecht verschliefen. Schließlich kann ein solcher Tag im Erlebnispark auch durchaus anstrengend sein und dann kommt eine etwas längere Busfahrt gerade recht, um das Ganze im Traum nochmals zu verarbeiten.

 

Nicht weniger spannend und aufregend verlief der folgende Tag auf dem Schneckenhof in Richtung Vachenlueg. Obwohl es sich dabei eher um eine klassische Landwirtschaft handelt, ging es zuerst mal in die dort schon ein klein wenig historische Brotbäckerei, die jedoch nach wie vor in vollem Umfange intakt ist, aber nur noch zu besonderen Gelegenheiten genutzt

wird. Die Backstube, die ausschließlich vom Altbauern, dem Edfelder Sepp, einem gelernten Bäcker, betrieben wird, war bestens vorbereitet und schnell waren für die anstehende Brotzeit die notwendigen Semmeln gebacken, wobei die Kinder natürlich selbst Hand anlegen und später die „selbst gebackenen“ knackfrischen und daher köstlichen Semmeln auch selbst verzehren durften. Nach einer kurzen Spielpause, bei dem der hofeigene kleine Spielplatz stark frequentiert war, stand der obligate Hofrundgang auf dem Programm. Dabei stellten die Kinder fest, dass die vielen Kühe in ihrem Laufstall zwar alle ihren eigenen Namen hatten, dass sie jedoch über keine eigenen Namensschilder verfügen – und flugs war die Idee geboren, solche Namensschilder zu fertigen. Und erfreulicherweise war das nötige Handwerkszeug dazu schon vorbereitet und in Windeseile hatte jede Kuh nun endlich ihr eigenes, von den Kindern kunstvoll und individuell gestaltetes Namensschild. Damit nicht genug, hatten die Gastgeber Johanna und Paul Edfelder unter Einsatz ihrer ganzen Familie eine kleine Hofolympiade vorbereitet, bei der es unter anderem darum ging, mit Tannenzapfen zielgenau zu werfen, Milcheimer richtig zu befüllen und viele andere Geschicklichkeiten mehr.

Nach diesen zwei anstrengenden Tagen war für die Kinder endlich Spielen, aber auch Ruhe, Entspannung - und vor allem das Baden angesagt. Denn schließlich liegt das Aufhamer Freibad nur wenige Schritte von der Mittagsbetreuung entfernt, die Gemeinde hatte freien Eintritt spendiert und Petrus tat das seinige dazu, um zwei Tage im und am Wasser zu genießen. 

 

Den krönenden Abschluss bildet, wie schon seit Jahren, der Besuch der Kinder in der Zimmerei Matthäus Koch. Dort waren von den Gesellen der Zimmerei auch jetzt wieder verschiedene Werkstücke vorbereitet worden, die dann von den Kindern, unter Anleitung natürlich, mitttels Bohrschrauber passgenau zusammenzufügen waren. Und diesmal stand die „Produktion“ einer kleinen massiven Sitzbank auf dem Arbeitsauftrag für die Nachwuchshandwerker. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie geschickt, und zwar Buben und Mädchen, auch die oftmals Kleinsten mit 6 oder 7 Jahren, mit dem Handwerkszeug umzugehen wissen. Oft dauerte es nur wenige Minuten, und die Schrauben wurden gerade angesetzt, genau dort, wo sie hingehören, und mittels des Bohrschraubers, für Kinderhände doch eine Maschine mit beachtlichem Gewicht, dann gekonnt und zielgerichtet ins Holz gedreht, sodass schließlich aus vielen kleinen Brettern schmucke Sitzbänke entstanden. Der verdiente Lohn für die viele Arbeit während des Vormittags war dann das gemeinsame Mittagessen in Form von heiß begehrten Pizzastücken, die die Bäckerei Stefan Neumeier spendiert hatte.

 

Aber auch diesmal verband der Chef der Zimmerei mit der Herstellung der Sitzbänke eine gemeinwohlorientierte Idee. Ein Teil der hergestellten Bänkchen, jedes der Kinder durfte natürlich sein Werkstück mit nach Hause nehmen, wird in den nächsten Tagen beim Lagerhaus in Anger zu einem günstigen Preis zum Verkauf angeboten und der Erlös der Aktion kommt der Bergwacht Anger/Teisendorf zugute.

 

In seinem kurzen Rückblick konnten Günter Wolf von Miteinand‘ für Anger e.V., der die Ferienbetreuung organisiert hatte, zusammen mit Christine Binder, die mit ihrem jungen Team für die Betreuung während der zwei Wochen verantwortlich war, erfreut feststellen, dass sich  Vorsichtsmaßnahme eine unbeschwerte, eine kindgerechte Zeit zu bieten, bei der jegliche Schule weit weg war und, was besonders wichtig ist, Spiel, Spaß und Fröhlichkeit im Vordergrund standen.  

 

15.08.2021 G. Wolf

 


Freizeit, Fröhlichkeit, Spaß und Spielen – unter diesem Motto ist die zweiwöchige Ferienbetreuung der Grundschulkinder in Anger gestartet, wobei die erste Woche wie im Fluge bereits vergangen ist. 

Bereits am ersten Tag, der stets entspannt angegangen wird und dem gegenseitigen Kennenlernen dient, stand ein kindgerechter Töpferkurs auf dem Programm, bei dem für alle immerhin ein schmucker und haltbarer Müslibecher entstand und die Kinder unter der Anleitung von Andrea Helminger einen ersten Einblick in die Geheimnisse der Töpferei erhielten.

Deutlich mehr Spannung versprach dann schon die Exkursion im Nationalpark, wobei diesmal das Klausbachtal Ziel einer kleinen Naturwanderung war. Überall, man musste nur ganz genau hinsehen, kreuchte und fleuchte es, ob am Boden, in abgestorbenen Baumstämmen oder aber im Wasser des Klausbachs. Hier zeigt sich, wie vielfältig die Natur sich entwickelt, im Kleinen wie im Großen, wenn sich denn der Mensch in seinen Aktivitäten nur etwas zurückhält. Zwar ließen sich die kürzlich ausgesetzten Bartgeier nicht sehen, doch viele Spuren am Waldboden zeigten unter Anleitung der begleitenden Ranger, dass dort reges Treiben herrscht und das Rotwild ab den Abendstunden, dann ganz unter sich, fleißig unterwegs ist.

In eine ganz andere Welt tauchten die Kinder ein bei der Führung auf der Fürmannalm am folgenden Tag. Obwohl auch hier viel Natur vorherrscht und das dortige Almleben Ökologie und Ökonomie auf vorbildliche Weise verbindet, sind es hier die Kühe, die artgerecht gehalten werden, die Hühner, die viel Auslauf haben und dafür sorgen, dass nur frische Lebensmittel auf den Tisch kommen. Und schließlich gehört auch eine kleine Almwanderung dazu, die einen herrlichen Ausblick auf den Ort Anger bis hin zum Waginger See erlaubte.

Damit das Programm für die Kinder nicht zu anstrengend wird, steht wöchentlich ein Tag im Zeichen von Schwimmbad, Sport, Wandern und Spielplatz. Nur, Petrus hatte diesmal so gar kein Einsehen mit solchen Wünschen und so blieb, neben viel Zeit zum Spielen, nur eine kleine Wanderung zum Biobauernhof Kamml im nahen Aufham. Der dann allerdings zu einem kleinen Erlebnis wurde. Die Kinder, immerhin nahezu fünfzig an der Zahl, erhielten einen Einblick in eine Landwirtschaft, die sich an den natürlichen Abläufen orientiert, bei der die Kühe, natürlich freilaufend, im Familienverband bleiben, wobei das gleiche für die Hühner gilt, die ebenfalls im Einklang mit der Natur leben dürfen. 

Schubkarrenrennen, Apfeltauchen, Reitstiefellaufen, Hufeisenwerfen und Heuballenstapeln waren dann beim Besuch auf dem Isländer-Reiterhof am Irlberg angesagt. Und schließlich durften die Kinder sich künstlerisch betätigen, in dem sie alte Hufeisen phantasievoll verzierten und bemalten und schließlich auch mit nach Hause nehmen durften. Aber vor allem der gekonnte Umgang mit den manchmal scheuen, aber meist doch sehr einfühlsamen Pferden stand im Vordergrund eines Tages, der von Elisabeth und Christian Bauer, den Betreibern des Reiterhofes und ihrem Helferteam, mit viel Herzblut vorbereitet und ausgefüllt worden war. 

Und noch einen erfreulichen Aspekt zeigte die erste Ferienwoche – die Grundschulkinder aus Anger und Piding werden zweimal wöchentlich auf Corona-Viren getestet und zwar jeweils mit positivem, weil negativem Ergebnis.                   

 

09.0.2021 G. Wolf


Impressionen der Sommerferienbetreuung 2020

Selbst Hand anlegen steht auch in diesem Jahr wieder im Vordergrund, wenn es heißt, beimAuerbauern Kartoffeln zu ernten, sie natürlich selbst zu waschen und zu schälen und dann schließlich zuköstlichen Pommes zu verarbeiten – und selbstverständlich auch selbst mit viel Appetit verspeist werde


Impressionen der Sommerferienbetreuung 2019


Bilder Wiagnsogschneidn 2019 finden Sie im Archiv 2019


Die Sommer-Ferienbetreuung 2019 wurde erfolgreich abgeschlossen.
Wir danken den Sponsoren, Helfern und allen, die zum Gelingen beigetragen haben.





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Miteinand´ für Anger e.V. - Vorgemeinderatsversammlung-Bürgerstammtisch
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