Herzlich Willkommen...


Die nächste Nachgemeinderatsversammlung findet statt am MI, 16.10.2019 ab 19.30 Uhr  im:

Cafe LUGGI am Dorfplatz

 

Interessierte Bürger, auch Nichtmitglieder sind jederzeit willkommen

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Nachgemeinderatsversammlungen finden in der Regel am jeweiligen Mittwoch, der auf die vorhergehende Gemeinderats-Versammlung folgt, statt.

 

Vorläufige Nachgemeinderatsversammlungen für das Jahr 2019
16.01.2019 / 13.02.2019 / 13.03.2019 / 10.04.2019 / 08.05.2019 / 12.06.2019 / 10.07.2019 / 07.08.2019 / 18.09.2019 / 
16.10.2019 / 13.11.2019 / 11.12.2019

 


Pressebericht Ferienbetreuung 2019

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Presseinfo
Das Zimmererhandwerk wird zwar überwiegend von Männern ausgeübt und Frauen sind in diesem Handwerk noch selten anzutreffen, aber auch Mädchen sind durchaus in der Lage, mit Holz handwerklich gekonnt umzugehen und aus dem Rohstoff Holz etwas Praktisches zu fertigen. Diese Erkenntnis ist zwischenzeitlich nicht mehr so ganz neu und bestätigte sich abermals eindrucksvoll am letzten Tag der Ferienbetreuung, die „Miteinand‘ für Anger e.V.“ für die Angerer Grundschulkinder über zwei Wochen hinweg angeboten hatte. In der Zimmerei von Matthias Koch in der Wolfertsau herrschte emsiges Treiben und geschäftiges Tun, als die  vierzig Kinder mit ihren Betreuerinnen sich darüber hermachten, aus einigen  vorgefertigten Holzstücken einen schmucken und stabilen Holzhocker zu fertigen. Dabei zeigten sich die Kleinen äußerst wissbegierig und geschickt im Umgang mit dem Werkstoff und ehrgeizig, obwohl wenn der Umgang mit dem Schrauber schon etwas schwierig war, auch tatsächlich aus dem Rohstoff ein selbst gezimmertes, ansehnliches Geschenk mit nach Hause nehmen zu dürfen. Schließlich waren Matthias Koch und seine Zimmerergesellen  abermals erstaunt darüber, wie diszipliniert die Kinderschar trotz der anfänglichen Aufgeregtheit zu Werke ging und die Tipps der Männer vom Fach in die Tat umsetzten. Zu einer guten handwerklichen Leistung trägt jedoch auch eine deftige Brotzeit bei - und auch diese Erkenntnis ist nicht neu. Letztlich macht anstrengende Arbeit auch hungrig und da standen die Kinder den Erwachsenen natürlich nicht nach und genossen die angebotenen Grillwürst‘l, Semmeln und Getränke genau so eifrig, um sich anschließend wieder mit Schwung ihrer „Arbeit“ zu widmen. Mit dem Einsatz in der Zimmerei endeten, ebenso wie bereits im letzten Jahr, aber auch die zwei Wochen der Ferienbetreuung in Anger und es galt, kurz Rückschau zu halten. War die Ferienbetreuung mit einem Besuch bei der Angerer Feuerwehr und lehrreichen Besuch in einer örtlichen Bäckerei – wie entsteht aus einem unförmigen Teigklumpen eine wohlgeformte Breze -  erfolgreich gestartet, so ließen die etwas durchwachsenen Temperaturen trotzdem so manche Schwimmstunde im Aufhamer Freibad zu und auch Anette Fürmann als Schwimmlehrerin kam zum Einsatz. Ein weiterer Höhepunkt war dann der Besuch der Freizeitparks in Straßwalchen, bei dem alle Kinder voll auf ihre Kosten kamen. Besonders begehrt dabei natürlich alles, was mit Spannung und Bewegung verbunden war und was viel Spaß und Abwechslung versprach. Den Ausklang der ersten Woche gehörte dann dem Porsche-Museum, bei dem weniger die Oldtimer und das historische Spielzeug im Mittelpunkt standen, sondern vielmehr die Erlebnislandschaft im Kellergeschoß und der großzügige Kinderspielplatz. Fehlen durfte natürlich auch nicht der obligate Besuch auf einem Biobauernhof mit dem eigenhändigen Ausgraben von Kartoffeln bis hin zum Blick in den Kuhstall und dem Gebrauch von schon nahezu historischen Dreschflegeln.  Zurück zur Natur war auch das Motto bei einer Exkursion mit der Biosphärenregion Berchtesgadener Land. Rund um den Höglwörthersee rückten Fledermäuse in den Fokus, wurden Grashüpfer, Spinnen, Bienen und sogar eine Libelle vorsichtig gefangen und ebenso vorsichtig wieder freigelassen. Damit nicht genug, wurden unter Anleitung Fichtenzapfen untersucht, Pilze und Seerosen beobachtet, die Geschichte des Sees erzählt und von den Kindern Fantasiehäuser für Elfen und Feen gebaut, das Gehen am Seil geübt aber auch kurz meditiert und der Wald um den See aus verschiedenen Perspektiven (Bauchlage, Rückenlage, kniend) wahrgenommen, was zu erstaunlichen Erkenntnissen beitrug. Dabei zeigten vor allem die spielerische Elemente der Exkursion den Kindern die Natur zu verstehen, zu sehen, zu fühlen, sie hautnah zu erleben – sie aber auch selbst ein klein wenig zu erforschen. Viel Zeit blieb während dieser zwei Wochen aber auch zum Spielen, zum Malen, zum Basteln und etwas Sport zu treiben. Besonders gefragt war bei diesen Aktivitäten, und nicht nur dabei, ein gut aufeinander abgestimmtes Betreuerteam, das sich bereitgefunden hatte, über zwei Wochen hinweg dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder gut aufgehoben sind, dass
für sie gesorgt ist, dass sie aber auch ihre Ferienzeit ausleben konnten – endlich, weitab vom Schulalltag. In Vertretung des Vereinsvorstands bedankte sich daher Günter Wolf, der gemeinsam mit Christine Binder für die Organisation der Ferienbetreuung verantwortlich war, bei dem Betreuerteam mit Christine Binder, Julia und Katja Hitzelsberger, Elke Dorn und Silas Schöndörfer als einzigem männlicher Begleiter, die zwei Wochen täglich von 7.45 Uhr bis 14.00 Uhr mit und bei den immerhin vierzig Kindern unterwegs waren und ohne deren Geduld, ohne deren Einfühlungsvermögen und ohne deren Verständnis eine solch‘ intensive Betreuungszeit nicht angeboten werden könnte. Er bedankte sich aber auch bei den Sponsoren, die mit ihren Spenden zum Gelingen beigetragen hatten,  und den Angerer Betrieben, die sich in das Betreuungsprogramm einbrachten sowie bei der Gemeinde Anger, die die neuen Räumlichkeiten der Mittagsbetreuung zur Verfügung stellte, freien Eintritt ins Schwimmbad gewährte und sich gemeinsam mit Piding, mit einem Zuschuss an den Kosten der Ferienbetreuung beteiligte.    
13.08.2019 G. Wolf   Bildhinweise: (Feuerwehr): Gebannt lauschten die Kinder den Ausführungen des Feuerwehrkommandanten Martin Krämer, als dieser beim Besuch der Feuerwehr Anger die einzelnen Komponenten der Ausrüstung erklärt.
Bild a: Reges Treiben herrschte in der Zimmerei, als sich die Kinder unter Anleitung von Zimmerermeister Mathias Koch, seinen Gesellen sowie Betreuerinnen ans Werk machten. Bild  b:  Wenn aus einigen vorgefertigten Holzteilen ein stabiler Hocker entstehen soll, dann kommt es auf jeden Millimeter an. Unser Bild zeigt im Vordergrund Zimmerermeister Mathias Koch, wobei Christine Binder, als Verantwortliche für das Betreuerteams aufmerksam zusieht.


Pressebericht 08.2019

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Bilder Wiagnsogschneidn finden Sie im Archiv 2019

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Die Sommer-Ferienbetreuung von unserem gemeinnützigen Verein Miteinand für Anger e.V. wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir danken den Sponsoren, Helfern und allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Pressebericht 

 

Unsere Grundnahrungsmittel waren diesmal Thema des Besuchs der Angerer Ferienkinder auf einem Biobauernhof vor Ort. Woher kommt unser Mehl, wie gelangt die Milch in die Packung und wie sehen unsere Kartoffeln aus, bevor sie als Pommes oder Bratkartoffeln auf den Tisch gelangen ?

Gestartet wurde das Unternehmen Bauernhof mit der obligaten Fahrt auf einem Pritschenwagen, im Schritttempo versteht sich, der die vierzig Grundschulkinder zu einem Kartoffelacker in der Nähe des Hofes brachte. Dort konnten die Kinder dann beweisen, wie geschickt sie die reifen Knollen mit der Spatengabel, teilweise aber auch mit bloßen Händen, aus der Erde hervorholen und in Eimern sammeln. Der zweite Teil der Arbeit bestand dann aus dem Waschen, Schälen und zerkleinern der Kartoffeln, ehe sie in der Folge auf einem alten Holzofen zu leckeren Bratkartoffeln wurden. Und, Bratkartoffeln schmecken natürlich viel besser, wenn sie selbst hergestellt sind und wenn noch eine gute Portion Milch aus der benachbarten Molkerei in Piding dazukommt, entsteht daraus ein gesundes Mittagessen mit ausschließlich frischen und heimischen Produkten.

 

Schließlich warteten jedoch noch weitere Aufgaben auf die Kinder. Ein Rundgang durch den Kuhstall machte deutlich, wie viel Arbeit notwendig ist, bis aus dem frischen Gras auf der Weide über den Umweg Kuh ein Liter Milch entsteht. Ausmisten, wieder frisches Stroh einstreuen, die Kühe sauber halten und schließlich das pünktliche Melken stehen auf dem Programm der Milchproduktion, ehe diese in die Molkerei gebracht wird.

Einen Blick in die Vergangenheit bot in der Folge der Umgang mit dem Dreschflegel. Während heute moderne Mähdrescher, wie der Name schon aussagt, über die Getreidefelder ziehen und in einem Arbeitsgang das reife Getreide mähen und dreschen, in Säcke verpacken und letztlich das übrig bleibende Stroh in handliche Ballen pressen, war diese Arbeitsfolge ehedem eine ausgesprochen mühselige und harte Arbeit.

 Mit der Sense wurde das reife Getreide gemäht, in Büschel zusammengebunden, einige Tage noch auf dem Feld luftgetrocknet und mit Pferdewagen in die Scheune verbracht. Dort kam der schon angesprochene Dreschflegel zum Einsatz, mit dem die Getreidekörner mit viel Kraftaufwand und Geschick aus den Ähren herausgedroschen, von der Streu mittels großen Sieben getrennt, sowie in die Getreidesäcke abgefüllt wurde.

Im Gegensatz zu damals, als diese Arbeiten sicher nicht zum Spaß verrichtet wurden, gingen die Kinder mit viel Eifer und Freude daran, mit dem Dreschflegel die Körner aus den Ähren herauszuklopfen und diese auch einzusammeln, damit die Körner dann irgendwann zu Mehl verarbeitet werden können.

  

09.08.2019 G. Wolf

Bildhinweis: (Bauernhof 1) Ganz nach Hausfrauenart wurden die Kartoffeln von Hand geschält, gründlich gewaschen und schließlich in kleine Stücke zerteilt, damit daraus Bratkartoffeln entstehen konnten. Und auch die Buben übten sich fleißig in dieser klassischen Küchenarbeit.

 

(Bauernhof 2) Damit der Weg von der Mittagsbetreuung in Aufham bis zum Biolandwirt, dem Auerbauern, kurz vor Anger, nicht zu weit wird, gehört eine lustige Pritschenfahrt im Schritttempo zu den willkommenen Annehmlichkeiten.

 



 Presseinfo

 

Gleich mit zwei Highligths startete die diesjährige Ferienbetreuung der Angerer Grundschüler, während der die Kinder über zwei Wochen hinweg werktäglich von Morgens weg bis in den Nachmittag hinein betreut und ihnen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm angeboten wird.

 So wurde gleich am ersten Tag die Feuerwehr in Anger besucht, um dort anschaulich zu erleben, mit welch aufwändiger Technik, aber auch mit welchem Können deren Einsätze bei Bränden, oft jedoch auch bei Unfällen, gemeistert werden. Und schnell wurden aus den Kindern kleine Feuerwehrleute, wenn es darum ging, den Einsatz einer Rettungsspreize erklärt zu bekommen, einen Wasseranschluss zum nächsten Hydranten zu legen, die Feuerwehrleiter auszufahren oder mit Blaulicht und Martinshorn in hohem Tempo zum Einsatzort bei Bränden oder zur Unfallstelle zu gelangen. Letztlich waren sich die meisten, vor allem die Buben sicher, dass sie auch einmal, wenn sie noch etwas älter sind, zur Feuerwehr gehen werden.

 

Nahezu alle verzehren täglich Brot oder sonstige Backwaren. Nur, wie aus Mehl, Hefe und einigen anderen Zutaten, ein schmackhaftes Brot, eine knusprige Semmel oder eine würzige Breze entsteht, das wissen so ganz genau die wenigsten unter uns. Deshalb stand am zweiten Tag der Ferienwoche der Besuch einer örtlichen Bäckerei ins Haus. Bäckermeister Martin Hofhammer erklärte den Kindern anschaulich und mit viel Geduld, mit welchen Maschinen heute eine moderne, regionale Bäckerei betrieben wird und welche Arbeitsschritte notwendig sind, damit aus einem unförmigen Teig Mohnzöpfe, Sesamschnecken, Vollkornsemmeln und die schon angesprochenen Brezen entstehen. Das wichtigste dabei war jedoch, dass die Kinder selbst Hand anlegen durften, um die maschinell vorgefertigten Portionen, die dann noch durch die Brezenmaschine mussten, in eine lange Teigschnur per Hand auszurollen und dann mit einem geschickten Schwung die Brezen in die klassische Form zu bringen. Und die so geformten Brezen konnten sich durchaus sehen lassen, wobei auch manche neue Kreation entstand.

Während die Brezen nun die Laugenmaschine passierten und dann in den Backofen geschoben wurden, war für die Kinder ausgiebig Gelegenheit, Fragen an den Bäckermeister zu stellen. So erfuhren sie, dass Bäckergesellen teilweise schon um Mitternacht an die Arbeit mussten, dass die Bäckerei Grundner jetzt seit vierzig Jahren besteht und in einem über 500 Jahre alten Haus untergebracht ist. Die insgesamt vierzig Mitarbeiter, darunter zehn ausgebildete Bäcker, versorgen, neben den Ladengeschäften, Altenheime, Krankenhäuser und Hotels mit täglich etwa 400 Broten der verschiedensten Sorten sowie mit bis zu 4.000 Semmeln, 2.000 Vollkornsemmeln und 800 Brezen und verarbeiten dazu jährlich rund 150 Tonnen Mehl, das in regionalen Mühlen erzeugt wird.

 

So mit Wissen angereichert, war es nun höchste Zeit, dass die Kinder den Lohn ihrer Arbeit, eine selbst gefertigte Breze, nach der Abkühlphase auch selbst verzehren durften und dabei feststellen konnten, dass schon sehr viel Arbeit notwendig ist, bis aus dem anfänglich unförmigen Teig eine leckere Brezen wird – letztlich waren sie jedoch zufrieden mit sich selbst und ihrem Arbeitsergebnis.

03.08.2019

G. Wolf

 

Bildhinweise:

Bilder – Am Anfang steht ein unförmiger Teigklumpen und es sind viele Arbeitsschritte notwendig bis daraus eine wohlgeformte und würzige Breze entsteht, wobei Bäckermeister Martin Hofhammer im  Hintergrund den Kindern die in einer Bäckerei zum Einsatz kommenden Zutaten erklärt.

Und am Ende dieser vielen Arbeitsschritte steht dann eine von Kinderhand geschickt gefertigte Breze, die jetzt nur noch gelaugt und gesalzen werden muss, bevor sie in den Backofen geschoben und bei 200 Grad ihre gesunde Bräune erhält.


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...hier finden Sie viele Infos zu unserem aktiven Vereinsleben.

Miteinand´ für Anger e.V. - Nachgemeinderatsversammlung-Bürgerstammtisch
Miteinand´ für Anger e.V. Nachgemeinderatsversammlung-Bürgerstammtisch


Wir wollen neben den vielen anderen engagierten Vereinen in Anger die Vereinskultur bereichern.

Die Schwerpunkte des Vereins liegen dabei :

  • im Erhalt unserer Heimat          und Umwelt
  • im sozialen Engagement für Kinder, Familien und ältere Menschen
  • einen Beitrag dazu zu leisten,  daß Anger eine liebens- und lebenswerte Gemeinde bleibt


 

 

Wir vom Verein „Miteinand für Anger" freuen uns auf neue Ideen

und auf engagierte Menschen, die bei uns mitmachen wollen !


 

Auch heuer wird die Sommer-Ferienbetreuung von unserem gemeinnützigen Verein Miteinand für Anger e.V. organisiert.