Herzlich Willkommen...


Zur nächsten Nachgemeinderatsversammlung treffen wir uns am

Mittwoch, 11.03.2020 ab 19.30 Uhr

wie immer (mit ganz wenigen Ausnahmen) im

Cafe LUGGI am Dorfplatz

 

Die Nachgemeinderatsversammlungen sind in der Regel am jeweiligen Mittwoch der auf die vorhergehende Gemeinderats-Versammlung folgt.

 

Interessierte Bürger sind jederzeit herzlich willkommen.


Informationen zur Sommerferienbetreuung 2020, sowie das Anmeldeformular finden Sie unter dem Reiter AKTUELLES


Ferienbetreuung 2019

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Nachgemeinderatsversammlung - Seniorenmobil u.a. Pressemitteilung 08.2019

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Bilder Wiagnsogschneidn 2019 finden Sie im Archiv 2019


Die Sommer-Ferienbetreuung 2019 wurde erfolgreich abgeschlossen.
Wir danken den Sponsoren, Helfern und allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Pressebericht 

 

Unsere Grundnahrungsmittel waren diesmal Thema des Besuchs der Angerer Ferienkinder auf einem Biobauernhof vor Ort. Woher kommt unser Mehl, wie gelangt die Milch in die Packung und wie sehen unsere Kartoffeln aus, bevor sie als Pommes oder Bratkartoffeln auf den Tisch gelangen ?

Gestartet wurde das Unternehmen Bauernhof mit der obligaten Fahrt auf einem Pritschenwagen, im Schritttempo versteht sich, der die vierzig Grundschulkinder zu einem Kartoffelacker in der Nähe des Hofes brachte. Dort konnten die Kinder dann beweisen, wie geschickt sie die reifen Knollen mit der Spatengabel, teilweise aber auch mit bloßen Händen, aus der Erde hervorholen und in Eimern sammeln. Der zweite Teil der Arbeit bestand dann aus dem Waschen, Schälen und zerkleinern der Kartoffeln, ehe sie in der Folge auf einem alten Holzofen zu leckeren Bratkartoffeln wurden. Und, Bratkartoffeln schmecken natürlich viel besser, wenn sie selbst hergestellt sind und wenn noch eine gute Portion Milch aus der benachbarten Molkerei in Piding dazukommt, entsteht daraus ein gesundes Mittagessen mit ausschließlich frischen und heimischen Produkten.

 

Schließlich warteten jedoch noch weitere Aufgaben auf die Kinder. Ein Rundgang durch den Kuhstall machte deutlich, wie viel Arbeit notwendig ist, bis aus dem frischen Gras auf der Weide über den Umweg Kuh ein Liter Milch entsteht. Ausmisten, wieder frisches Stroh einstreuen, die Kühe sauber halten und schließlich das pünktliche Melken stehen auf dem Programm der Milchproduktion, ehe diese in die Molkerei gebracht wird.

Einen Blick in die Vergangenheit bot in der Folge der Umgang mit dem Dreschflegel. Während heute moderne Mähdrescher, wie der Name schon aussagt, über die Getreidefelder ziehen und in einem Arbeitsgang das reife Getreide mähen und dreschen, in Säcke verpacken und letztlich das übrig bleibende Stroh in handliche Ballen pressen, war diese Arbeitsfolge ehedem eine ausgesprochen mühselige und harte Arbeit.

 Mit der Sense wurde das reife Getreide gemäht, in Büschel zusammengebunden, einige Tage noch auf dem Feld luftgetrocknet und mit Pferdewagen in die Scheune verbracht. Dort kam der schon angesprochene Dreschflegel zum Einsatz, mit dem die Getreidekörner mit viel Kraftaufwand und Geschick aus den Ähren herausgedroschen, von der Streu mittels großen Sieben getrennt, sowie in die Getreidesäcke abgefüllt wurde.

Im Gegensatz zu damals, als diese Arbeiten sicher nicht zum Spaß verrichtet wurden, gingen die Kinder mit viel Eifer und Freude daran, mit dem Dreschflegel die Körner aus den Ähren herauszuklopfen und diese auch einzusammeln, damit die Körner dann irgendwann zu Mehl verarbeitet werden können.

  

09.08.2019 G. Wolf

Bildhinweis: (Bauernhof 1) Ganz nach Hausfrauenart wurden die Kartoffeln von Hand geschält, gründlich gewaschen und schließlich in kleine Stücke zerteilt, damit daraus Bratkartoffeln entstehen konnten. Und auch die Buben übten sich fleißig in dieser klassischen Küchenarbeit.

 

(Bauernhof 2) Damit der Weg von der Mittagsbetreuung in Aufham bis zum Biolandwirt, dem Auerbauern, kurz vor Anger, nicht zu weit wird, gehört eine lustige Pritschenfahrt im Schritttempo zu den willkommenen Annehmlichkeiten.

 



 Presseinfo

 

Gleich mit zwei Highligths startete die diesjährige Ferienbetreuung der Angerer Grundschüler, während der die Kinder über zwei Wochen hinweg werktäglich von Morgens weg bis in den Nachmittag hinein betreut und ihnen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm angeboten wird.

 So wurde gleich am ersten Tag die Feuerwehr in Anger besucht, um dort anschaulich zu erleben, mit welch aufwändiger Technik, aber auch mit welchem Können deren Einsätze bei Bränden, oft jedoch auch bei Unfällen, gemeistert werden. Und schnell wurden aus den Kindern kleine Feuerwehrleute, wenn es darum ging, den Einsatz einer Rettungsspreize erklärt zu bekommen, einen Wasseranschluss zum nächsten Hydranten zu legen, die Feuerwehrleiter auszufahren oder mit Blaulicht und Martinshorn in hohem Tempo zum Einsatzort bei Bränden oder zur Unfallstelle zu gelangen. Letztlich waren sich die meisten, vor allem die Buben sicher, dass sie auch einmal, wenn sie noch etwas älter sind, zur Feuerwehr gehen werden.

 

Nahezu alle verzehren täglich Brot oder sonstige Backwaren. Nur, wie aus Mehl, Hefe und einigen anderen Zutaten, ein schmackhaftes Brot, eine knusprige Semmel oder eine würzige Breze entsteht, das wissen so ganz genau die wenigsten unter uns. Deshalb stand am zweiten Tag der Ferienwoche der Besuch einer örtlichen Bäckerei ins Haus. Bäckermeister Martin Hofhammer erklärte den Kindern anschaulich und mit viel Geduld, mit welchen Maschinen heute eine moderne, regionale Bäckerei betrieben wird und welche Arbeitsschritte notwendig sind, damit aus einem unförmigen Teig Mohnzöpfe, Sesamschnecken, Vollkornsemmeln und die schon angesprochenen Brezen entstehen. Das wichtigste dabei war jedoch, dass die Kinder selbst Hand anlegen durften, um die maschinell vorgefertigten Portionen, die dann noch durch die Brezenmaschine mussten, in eine lange Teigschnur per Hand auszurollen und dann mit einem geschickten Schwung die Brezen in die klassische Form zu bringen. Und die so geformten Brezen konnten sich durchaus sehen lassen, wobei auch manche neue Kreation entstand.

Während die Brezen nun die Laugenmaschine passierten und dann in den Backofen geschoben wurden, war für die Kinder ausgiebig Gelegenheit, Fragen an den Bäckermeister zu stellen. So erfuhren sie, dass Bäckergesellen teilweise schon um Mitternacht an die Arbeit mussten, dass die Bäckerei Grundner jetzt seit vierzig Jahren besteht und in einem über 500 Jahre alten Haus untergebracht ist. Die insgesamt vierzig Mitarbeiter, darunter zehn ausgebildete Bäcker, versorgen, neben den Ladengeschäften, Altenheime, Krankenhäuser und Hotels mit täglich etwa 400 Broten der verschiedensten Sorten sowie mit bis zu 4.000 Semmeln, 2.000 Vollkornsemmeln und 800 Brezen und verarbeiten dazu jährlich rund 150 Tonnen Mehl, das in regionalen Mühlen erzeugt wird.

 

So mit Wissen angereichert, war es nun höchste Zeit, dass die Kinder den Lohn ihrer Arbeit, eine selbst gefertigte Breze, nach der Abkühlphase auch selbst verzehren durften und dabei feststellen konnten, dass schon sehr viel Arbeit notwendig ist, bis aus dem anfänglich unförmigen Teig eine leckere Brezen wird – letztlich waren sie jedoch zufrieden mit sich selbst und ihrem Arbeitsergebnis.

03.08.2019

G. Wolf

 

Bildhinweise:

Bilder – Am Anfang steht ein unförmiger Teigklumpen und es sind viele Arbeitsschritte notwendig bis daraus eine wohlgeformte und würzige Breze entsteht, wobei Bäckermeister Martin Hofhammer im  Hintergrund den Kindern die in einer Bäckerei zum Einsatz kommenden Zutaten erklärt.

Und am Ende dieser vielen Arbeitsschritte steht dann eine von Kinderhand geschickt gefertigte Breze, die jetzt nur noch gelaugt und gesalzen werden muss, bevor sie in den Backofen geschoben und bei 200 Grad ihre gesunde Bräune erhält.


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Miteinand´ für Anger e.V. - Nachgemeinderatsversammlung-Bürgerstammtisch
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