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Nicht gerade vom Wetterglück gesegnet war diesmal der Besuch der Angerer Ferienkinder auf dem Biobauernhof des Auerbauern Bernhard Koch. Genau auf dem Höhepunkt der Regenfälle war dieser Programmpunkt vorgesehen und so wurde noch am Vorabend unter Mithilfe zahlreicher hilfreicher Hände flugs ein größeres Zelt aufgebaut, unter dem die nahezu 40 Kinder trotzdem gut Platz fanden.

 

Zwar wurden diesmal keine Kartoffeln in Handarbeit aus der nassen Erde ausgebuddelt, nein, diesmal war die Herstellung von selbstgemachter Butter angesagt – unter Verwendung der Gerätschaften, mit denen auch vor hundert Jahren bereits selbst Butter hergestellt wurde.

 

Nachdem 80 Liter Rohmilch von den Kühen des Biobauern mittels einer alten Zentrifuge in Magermilch und Rahm getrennt worden waren, stand nun echte Handarbeit auf dem Programm. Ein Teil dieses Rahms wurde in kleine Gläser gefüllt und diese von den Kindern solange geschüttelt, bis schließlich streichfähige Butter daraus wurde. Eine Arbeit, die sich über Stunden hinzog, bei den meisten jedoch tatsächlich zum Erfolg führte – und das Ergebnis durfte dann nach Hause mitgenommen werden – ein Glas voller selbstgeschüttelter Butter.

 

Der zweite Teil des Rahms diente dann der Herstellung von Butter mittels einer handkurbelgetriebenen Buttermaschine. Auch hier bedurfte es unendlicher vieler Geduld und noch mehr Umdrehungen mit der Handkurbel, bevor sich aus dem flüssigen Rahm endlich die lang erwartete Butter bildete.

 

Nachdem die Kinder in der Zwischenzeit dank der unermüdlichen Handarbeit einen ordentlichen Hunger entwickelt hatten, waren anschließend die mit der selbst hergestellten Butter gestrichenen Brote, mit Kräutern aus dem eigenen Garten des Bauernhofs verfeinert, äußerst gefragt und auch schnell verspeist.

 

Schließlich bietet ein Bauernhof aber auch noch mehr als nur Butter herzustellen. Ein Streifzug durch die Scheune und den Kuhstall war für viele der Kinder eine willkommene Abwechslung – wobei natürlich der direkte Kontakt mit den geduldigen Kühen besonders aufregend war – ,der eigens für solche Gelegenheiten aufgebaute Spielturm, obwohl im Freien stehend und dem Wetter ausgesetzt, war ein gerne genutzter Anziehungspunkt und auch für die kleinen Künstler und Bastler war vorgesorgt. Sie stellten aus vielerlei natürlichen phantasievolle Traumfänger her, die sie natürlich auch mit nach Hause nehmen konnten.

 

Als Fazit blieb für die Kinder festzuhalten – auch ein richtiger Regentag kann auf einem Bauernhof viel Spaß machen, wenn denn nur für Action gesorgt ist, aber auch viel Wissenswertes so ganz nebenbei vermittelt wird – und ein trockenes Zelt zur Verfügung steht.

 

04.08.2020 G. Wolf

 


 

 

 

 

 

 

Aller Anfang ist schwer – unter der Aufsicht von Michelle Poschner wurde das Altpapier in kleine Schnipsel zerteilt, und farblich sortiert, damit später auch ein buntes Bild entsteht.

 

 

Pünktlich zum Ferienbeginn startete auch in diesem Jahr, und zwar bereits zum sechsten Mal in ununterbrochener Reihenfolge, wieder die zweiwöchige Ferienbetreuung für die Grundschulkinder aus Anger. Wobei diesmal allerdings auch Grundschulkinder aus Piding stark vertreten sind und nahezu die Hälfte der Teilnehmer stellen.

 

 

 

Nach einem ruhigen ersten Tag zum Kennenlernen mit viel Spielen und Bewegung im Freien stand mit der Aktion aus „Alt mach‘ Neu“ ein neues Betätigungsfeld für die Kinder auf dem Programm. Dabei werden unter Einsatz von viel Wasser – deshalb war auch eine freiluftplatz notwendig – zuerst verschiedene Papierreste in kleine Schnipsel zerlegt, mit warmem Wasser gründlich vermischt und durchgerührt und anschließend auf einen Rahmen ganz fein aufgetragen. Nach der Trocknungszeit entsteht auf diese Weise eine neues Stück Papier, das dann gefaltet, bemalt und beschrieben und so auf ganz verschiedene Weise geschöpftes Papier wiederverwendet werden kann.

 

Wichtig dabei ist natürlich auch die Farbauswahl bei den Papierresten, damit auch hinterher wieder ein farbenfrohes Gesamtwerk entsteht. Unter der Anleitung von Resi Rehrl jedenfalls waren die Kinder durchwegs mit ihren Erzeugnissen zufrieden und konnten diese stolz nach Hause mitnehmen.

 

War am Vortag die Kreativität der Kinder noch gefragt, so bezeugte der zweite Tag die Kreativität, die Gestaltungsvielfalt unserer Natur. Der Besuch im Nationalpark im Wimbachgrieß war angesagt. Dort konnten sich die Kinder, nach dem Marsch durch die Wimbachklamm bei einem ausgedehnten Rundgang davon überzeugen, dass die Natur im Nationalpark wirklich noch weitgehend intakt ist, erfuhren allerdings auch viel über die Geheimnisse der Natur. So lernten sie viel über die Zielrichtung des Nationalparks, die Bewahrung unserer Natur, erfuhren aber auch, was im Nationalpark weniger gefragt und daher unterlassen werden sollte (Lärm, offenes Feuer und ähnliches). Beim bildgestützten Tiere erraten ging es schließlich darum, die verschiedensten Tiere des Nationalparks detailliert zu beschreiben und so zu erkennen.

 

Aber auch die Wasserwelt kam nicht zu kurz. So erfuhren die Kinder, dass im Wimbach, wie in anderen Gewässern auch, nicht nur die uns bekannten Fische und Frösche leben, sondern dass dort auch viele wundersame kleine Wassertiere vorkommen, die wir so nicht kennen, wie z.B. die Eintagsfliege, die über mehrere Jahre als Larve im Wasser lebt, sich dann entpuppt, um sich als Eintagsfliege fortzupflanzen, aber auch nach wenigen Stunden bereits zu verenden und damit den Lebenskreislauf abzuschließen.

 

In der Folge stehen mit dem Besuch des Tierparks in Salzburg, dem Tag auf dem Biobauernhof, dem Kennenlernen der Alten Saline in Bad Reichenhall sowie dem abschließenden Handwerkertag in der Zimmerei Koch in Anger weitere Höhepunkte bevor, die dafür Sorge tragen, dass schon gar keine Langeweile bei den immerhin über vierzig Kindern aufkommt, die darüber hinaus vom Betreuerteam mit Christine Binder, Michelle Poschner, Stefanie Gaßner und Silas Schöndorfer liebevoll und aufmerksam umsorgt werden, wenn es darum geht, gemeinsam zu spielen, das neue Bad in Aufham zu genießen, gemeinsam zu frühstücken und auch beim Mittagessen zusammen zu sein.

 

 

 

02.08.2020 G. Wolf

 

 

Eifrig, wie kleine Forscher gingen die Kinder zu Werke, um allerlei Kleingetier und winzige Lebewesen unter den großen Steinen hervorzuholen und dann zu identifizieren.

 


Selbst Hand anlegen steht auch in diesem Jahr wieder im Vordergrund, wenn es heißt, beimAuerbauern Kartoffeln zu ernten, sie natürlich selbst zu waschen und zu schälen und dann schließlich zuköstlichen Pommes zu verarbeiten – und selbstverständlich auch selbst mit viel Appetit verspeist werde

Nachdem zum 01.07. entscheidende Lockerungen im Bereich der Kinderbetreuung verfügtwurden, kann die für die Zeit vom 27.07. bis 07.08. vorgesehene Ferienbetreuung in Anger,und zwar gemeinsam für die Gemeinden Anger und Piding, nun doch, wie ursprünglichbeabsichtigt, stattfinden. Dabei werden im Gegensatz zu den üblichen Ferienprogrammen die Schulkinder über zweiWochen hinweg täglich von 7.45 Uhr bis 14.00 Uhr betreut, und, ihnen wird im Rahmen einerspannenden und unterhaltsamen Veranstaltungsfolge viel Abwechslung geboten. DieVorbereitungen dazu, für die Christine Binder und Günter Wolf verantwortlich sind, sindweitgehend abgeschlossen, mussten allerdings in Anbetracht der nach wie vor bestehendenEinschränkungen aus Gründen des Gesundheitsschutzes an die jetzige Situation angepasstwerden.So werden zwar die Kinder eine Exkursion im Nationalpark Berchtesgaden unternehmen,einen Tag auf dem Biobauernhof verbringen, nach Salzburg in den Tierpark fahren, vielSpaß beim Malen ihres Heimatortes haben, der Alten Saline in Bad Reichenhall einenBesuch abstatten, als finalen Höhepunkt in einer Zimmerei unter fachkundiger Anleitungwieder etwas Praktisches fertigen und ansonsten wandern, Schatz suchen, schwimmen,wenn das Wetter dies zulässt, und eine Menge Zeit zum Spielen haben. Doch auf diegeplante Besichtigung der Molkerei Piding sowie das Brezen backen in einer Bäckerei vorOrt wird wohl verzichtet werden müssen.Eingeschlossen in die Betreuung ist entweder das gemeinsame Frühstück oder eine kleineBrotzeit sowie das tägliche Mittagessen, soweit die Kinder nicht unterwegs sind, und vielSpaß mit dem geduldigen Betreuerteam, das mit viel Phantasie und Freude an der Sachebereit steht. Dabei wird allerdings diesmal eine stärkere Gruppenbildung im Vordergrundstehen müssen und auch alle sonstigen Regeln des Hygieneplans, der auf Anregung desGesundheitsamtes erarbeitet wurde, sind konsequent zu beachten.Treffpunkt, Ausgangspunkt und Unterkunft wird in diesen zwei Wochen, wie schon im letztenJahr, die neu gebaute Mittagsbetreuung an der Grundschule in Anger sein, die für sich selbstschon viel an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bietet, wobei für die Kinder sicher ganzwichtig ist, dass weder schulisches Lernen noch Hausaufgaben in dieser Zeit gefragt sind. Für diese Ferienbetreuung, die von der Gemeinde Anger nach Kräften unterstützt und vonbeiden Gemeinden bezuschusst sowie von Miteinand‘ für Anger e.V. organisiert wird, stehenkurzfristig noch nur noch wenige Restplätze zur Verfügung; Nachfragen sind unter0160/7081241(Wolf) oder unter 0170/5829038 (Bilder) möglich. 06.07.2020 G. Wolf



Sommerferienbetreuung 2020

Informationen zur Ferienbetreuung 2020 finden Sie in dem Angebot 2020,

sowie das dazugehörige Anmeldeformular 2020

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