Nachgemeinderatsversammlung vom 13.05.2015


Eine Mischung aus erprobten Veranstaltungen, aber auch neuen Aktionen wird der Verein „Miteinand' für Anger“ in diesem Jahr anbieten. „Es wird“, so die Vorsitzende Elke Walcher anlässlich der jüngsten Nachgemeinderatssitzung, „am 26. Juli das Wiesengolfturnier wieder stattfinden, am 08. August folgt dann das „Feuer in den Alpen“ als Mahnfeuer zum Erhalt unserer nach wie vor intakten Bergwelt und am 13. August wird im Rahmen der erstmaligen Ferienbetreuung der Schulkinder in Anger ein Tag auf dem Biobauernhof des Auerbauern organisiert. Dabei lernen die Kinder die Geschichte der Kartoffel von der Saat bis zur Ernte wirklichkeitsnah kennen, werden eine Runde mit dem Traktor mitfahren und sich eine Brotzeit aus den Erzeugnissen der Landwirtschaft selbst zusammenstellen. Und auch ein Blick in den Kuhstall gehört ebenso dazu wie ein Rundgang durch den Gemüse- und Kräutergartengarten“. „Fortgesetzt wird das Programm“ nach den Ausführungen der Vorsitzenden „mit einem unterhaltsamen und lehrreichen Nachmittag auf dem Bauernhof im Rahmen des Angerer Ferienprogramms am 18. August. Außerdem ist ein Flohmarkt im Herbst als ein erster Versuch angedacht. Im Dezember wird die „Wiagnsag'meisterschaft“ stattfinden, die im letzten Jahr äußerst erfolgreich gestartet worden war“. Die Jahreshauptversammlung ist schließlich für den 12. Juni vorgesehen, wobei Elke Walcher ihren ersten Jahresbericht abgeben wird.

In seiner Rückschau auf die letzte Gemeinderatssitzung kritisierte Bernhard Koch vor allem, dass die Verkehrsbehörde die Einführung einer 30-er-Zone im Bereich der Grundschule und des Schwimmbades in Aufham ablehnt. Für ihn ist nicht vermittelbar, warum vor jeder Schule im Landkreis, zumindest im Bereich der Grundschulen, vor vielen Schwimmbädern und Seniorenheimen entsprechende Geschwindigkeitsbeschränkungen erlassen wurden und darüber  hinaus  ganze Ortsteile zur Tempo 30-Zone erklärt werden, nur in Aufham wären die dazu notwendigen Voraussetzungen offenbar nicht gegeben. Und dies, obwohl in diesem Bereich neben der Grundschule und dem Schwimmbad auch die gerade von Kindern stark frequentierte Sporthalle sowie der einzige Einkaufsmarkt am Ort für regen Fußgängerverkehr sorgen.

Eine durchaus positive Rückmeldung gab es dagegen von Gemeinderat Günter Wolf.,der erfreut feststellen konnte, dass nach einer Intervention des „Aktionsbündnisses Högltunnel“ sowie nach einem Antrag von Reinhard Haider aus der Bürgerversammlung die Themen Ortsdurchfahrt in Aufham und  Ausbau der Autobahn A 8 vom Gemeinderat nun offensiv angegangen werden. Dabei ist für ihn besonders wichtig, dass der Gemeinderat eigene Vorstellungen zu diesen beiden Punkten entwickelt und nicht abwartet, bis von Seiten der Planungsbehörde, der Autobahndirektion Südbayern, eine fertige Lösung präsentiert wird, die dann nicht den Vorstellungen der Gemeindebürger entspricht und die nachträglich auch nur schwer zu verändern ist.

„Dabei wird es entscheidend darauf ankommen“, so Wolf,“die Konzeption der Gemeinde, die in den nächsten Wochen erarbeitet werden soll, mit Nachdruck und unter Einbeziehung aller politischen Ebenen an die Entscheidungsträger im Bundesverkehrsministerium heranzutragen und auf diese Weise sicherzustellen, dass der Wille auch tatsächlich Gehör findet und umgesetzt wird“. Denn wenn nicht im Zuge des Ausbaues der Autobahn die Probleme Verkehrslärm und Ortsdurchfahrt Aufham gelöst werden, dann werden sie mutmaßlich noch auf Jahrzehnte hinaus den Ort über Gebühr belasten.

 

17.05.2015 G. Wolf


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Nachgemeinderatsversammlung vom 13.05.2015
Schwerpunkt: Veranstaltungen des Vereins 2015, Konzept der Gemeinde für Autobahnausbau/Verkehrslärm/Ortsdurchfahrt Aufham
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