2. Wiagnsag-Schneidn-Meisterschaft am 19.12.2015   


Wir gratulieren den Siegern der Klassen und freuen uns schon auf die 3. Austragung der Veranstaltung in 2016! Um die bei den älteren Holzhauern noch in guter Erinnerung gehaltene Tradition des Wiagnsagschneidens zu erhalten, hatte, wie bereits im letzten Jahr, der Verein „Miteinand‘ für Anger“ im Zusammenwirken mit dem Holzhauerverein Anger zur Gemeindemeisterschaft in dieser ehemaligen Holzhauerarbeit eingeladen.Dabei waren unter sachkundiger Anleitung und Aufsicht des Holzhauervereins jeweils etwa 25 Zentimeter starke Baumstämme fachgerecht zu durchschneiden. Die Zweierteams, die in den Klassen Schüler, Jugend, Damen, Mixed und Männer angetreten waren, zeigten recht deutlich, dass bei dieser Art des Holzsägens nicht so sehr die Kraft des Einzelnen ausschlaggebend ist, sondern die gute Abstimmung zwischen den beiden Akteuren....

 

 

 

Simon Fagerer und Valentin Gafus sicherten sich mit knappem Vorsprung die Gemeindemeisterschaft und neben wertvollen Sachpreisen auch den Wanderpokal, eine vergoldete, original erhaltene „Wiagnsag“. Überreicht wurde der Preis von Markus Winkler.

Bis vor wenigen Jahrzehnten noch kamen bei Waldarbeiten zum Fällen der Baumstämme überwiegend große, geschwungene und von zwei Mann zu bedienende Sägen zum Einsatz, die mundartlich „Wiagnsag“ genannt wurden.Seither hat die Motorkettensäge Einzug in die Waldarbeit gehalten, hat diese wesentlich erleichtert und ist dort nicht mehr wegzudenken. Damit und mit dem Einzug weiterer maschineller Hilfen hat sich auch das Handwerk des Waldarbeiters grundlegend verändert; die „Wiagnsag“ ist als Handwerkszeug nahezu in Vergessenheit geraten.Um die bei den älteren Holzhauern noch in guter Erinnerung gehaltene Tradition des Wiagnsagschneidens zu erhalten, hatte, wie bereits im letzten Jahr, der Verein „Miteinand‘ für Anger“ im Zusammenwirken mit dem Holzhauerverein Anger zur Gemeindemeisterschaft in dieser ehemaligen Holzhauerarbeit eingeladen.Dabei waren unter sachkundiger Anleitung und Aufsicht des Holzhauervereins jeweils etwa 25 Zentimeter starke Baumstämme fachgerecht zu durchschneiden. Die Zweierteams, die in den Klassen Schüler, Jugend, Damen, Mixed und Männer angetreten waren, zeigten recht deutlich, dass bei dieser Art des Holzsägens nicht so sehr die Kraft des Einzelnen ausschlaggebend ist, sondern die gute Abstimmung zwischen den beiden Akteuren.Folglich fielen die Ergebnisse in den einzelnen Klassen denkbar knapp aus. So lagen zwischen den beiden erstplatzierten Jugendlichen lediglich wenige Sekunden Zeitabstand, bei den Mixedteams entschied eine Sekunde über Sieg und Platzierungund die in der Männerklasse lagen zwischen Rang eins und fünf nach zwei Wertungsdurchgängen lediglich zehn Sekunden Unterschied.Der Tagessieg und damit die Gemeindemeisterschaft ging an die Nachwuchssagler Simon Fagerer und Valentin Gafus, die für die beiden Wertungsdurchgänge lediglich 38 Sekunden benötigten vor Markus Fürmann und Andreas Dittlinger in 41 Sekunden und dem Team d’Rot’ein, die mit 45 Sekunden nicht weit weg waren. Eine ausgezeichnete Leistung lieferten die Jugendlichen Lukas Koch und Sebastian Kleß, die den Erwachsenen kaum nachstanden, für einen Wertungsdurchgang nur 25 Sekunden benötigten und sich damit den zweiten Rang vor Benedikt und Andreas Koch und sicherten, die mit ihren 29 Sekunden ebenfalls eine feine Leistung zeigten Äußerst kanpp fiel die Entscheidung bei den Mixedteams, bei denen Alexandra Unteregger und Gerhard Kuglstatter mit ihrer Zeit von 31 Sekunden nur denkbar knapp vor Manuela Hocheder und Manfred Ortner mit 32 Sekunden lagen. Deutlicher waren da schon die Abstände in der Damenwertung, in der Manuela Koch und Karin Krämer mit 52 Sekunden das Team Anette Fürmann und Regina Erhard mi 64 Sekunden auf Platz zwei verwiesen und bei den doch noch ganz jungen Schülern lagen letztlich Gerhard Staller und Daniel Berger mit 68 Sekunden eindeutig vor Filippo Ciampi und Felix Walcher, die mit 97 Sekunden doch noch etwas an ihrer Technik feilen müssen.

 

02.01.2016 G. Wolf